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Darmgesund ins neue Jahr - so geht's ganz einfach

Gute Vorsätze für einen besseren, gesünderen und am besten noch nachhaltigen Lebensstil sind das eine. Wie und in welchen Bereichen umsetzen, das andere. Ich empfehle besonders zum Jahresanfang den Stoffwechsel und insbesondere den Darm aktiv zu entlasten.

Heute sind die Anwendungen aus der Erfahrungsmedizin dankt der intensiven Erforschung des Darms und des Mikrobioms wissenschaftlich bestätigt. Wir wissen heute, dass im Darm Gute-Laune-Hormone und Vitamine hergestellt werden, dass bestimmte Darmbakterien vor Entzündungen und Krankheiten schützen und dass sich hier unser Immunsystem befindet. Das Gute daran: Ein darmgesunder Start ins neue Jahr geht einfacher als man denkt – und ganz nebenbei tut man damit nicht nur sich selbst viel Gutes, sondern auch noch etwas für seine Umwelt, weil man pflanzenbetont isst. 

Detox – Darmreinigung

Am besten beginnst du deine Darmentlastung einen Tag bevor du damit beginnst, darmgesund zu essen. Du kannst ihn dann am dritten oder vierten Tag nochmal entleeren.

Dafür gibt es zwei bewährte Methoden: Du kannst Glaubersalz verwenden, das es unter dem Namen „Natrium sulfuricum“ in jeder Apotheke gibt. Das geht so:

1. 40 Gramm Glaubersalz sind in einem halben Liter lauwarmen Wasser aufzulösen. Dazu geben Sie den Saft einer kleinen halben Zitrone.

2. Danach das Glas leer trinken und noch einige Gläser Wasser (ohne Kohlesäure) nachtrinken. Glaubersalz hat einen starken Salzgeschmack: Mehr nach Zitrone schmeckt Bittersalz, das genauso funktioniert und in der Apotheke als Brausesalz (FX-Passage-Salz) erhältlich ist.

Als Alternative kommt ein Einlauf in Frage: Nötig ist dafür ein Gerät für Einläufe, ein sogenannter Irrigator, der mit warmen Wasser (37° C) gefüllt wird. Diesen benutzt du, wie in der Gebrauchsanweisung beschrieben. Ist das Wasser im Darm, solltest du auf jeden Fall liegen bleiben, am besten sicherheitshalber neben der Toilette. Wiederhole en Vorgang ein bis dreimal, bis du das Gefühl hast, gut entleert zu sein.

Ballaststoffreiches genießen

Ein ballaststoffreiche Ernährung tut gut, denn sie balanciert schon in wenigen Tagen den Säure-Basen-Haushalt aus mit durchweg positiven Nebenwirkungen: weniger Bauch und mehr Power. Außerdem liegt unser Immunsystem im Darm. Um dieses gut zu versorgen und zu schützen, solltest du viel trinken (siehe oben) und regelmäßig ballaststoffreiche Lebensmittel in deinen Speiseplan, aufnehmen. Ballaststoffe können nicht direkt verdaut werden. Darmbakterien sind hier behilflich und bauen sie so um, dass sie verwertet werden können. Sie lieben lösliche Ballaststoffe, die vor allem in Obst und Gemüse aber auch in Getreide stecken. Diese binden Gallensäuren (die zu 80 Prozent aus Cholesterin bestehen) sowie andere Stoffwechselprodukte und sorgen für deren Ausscheidung. Auf diese Weise sinkt der Cholesterinspiegel. Unlösliche Ballaststoffe finden sich in den Randschichten von Getreidekörnern, also in Vollkorngetreide und Vollkornprodukten. 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag sind optimal, zum Beinspiel Vollkornhaferflocken, Topinambur, Schwarzwurzeln, Leinsamen, Erbsen, getrocknete Aprikosen oder Datteln.

Probiotika und Enzyme

Probiotika sind das A und O für einen intakten Darm. Die Mikroorganismen, zu denen Hefepilze und Milchsäurebakterien gehören, sind wichtig für eine gesunde Darmflora und stärken unser Immunsystem. Das Mikrobiom gilt mittlerweile als eigenes Superorgan, weil hier so viel passiert. was unseren Körper beeinflusst. Um für eine vielfältige Darmflora zu sorgen, erhöhe den Probiotikaanteil in deiner Ernährung. Das funktioniert hervorragend mit Naturjoghurt, Kefir, Kombucha. Brottrunk, Sauerkraut oder Kimchi, Miso und Tamari-Sojasauce. Genauso wichtig sind Enzyme. Diese Eiweißstoffe sorgen im Zusammenspiel mit anderen Stoffen, wie Hormonen oder Mikronährstoffen, dafür, dass alle Stoffwechselvorgänge im Körper optimal ablaufen. Dabei hemmen auch die Biokatalysatoren genannten Enzyme Entzündungen. Besonders reich an darmschützenden Enzymen sind rohes Sauerkraut, Papaya, Ananas oder Sprossen, Ich empfehle dazu auch gerne einmal einen Tag eiweißarme Kost (keine Eier, kein Fleisch und Fisch) zwischendurch und dafür reichlich frische Gemüserohkost.

 

 Erstmal Finger weg:

1.) Alkohol – er greift im Übermaß genossen nicht nur die Leber an, sondern auch die Darmzellen, so kommt es zu Entzündungen

2.) Zuckerreiche Nahrungsmittel – raffinierter Zucker schadet dem Mikrobiom

3.) Gluten aus Weizen, meiden oder reduzieren – das Speicherprotein des Weizenkeimlings greifen das Darmepithel an und es können Löcher im Darm entstehen (Leaky Gut Syndrome)

4.) Milchprodukte wie Vollmilch, Quark, Käse und Frischkäse meiden oder reduzieren – in ihnen steckt das unlösliche Milchprotein Casein, das Hauptallergen in der Milch, dass viele Menschen nicht vertragen

5.) Industriell verarbeitete Nahrungsmittel (Fertiggerichte und -komponenten) – die Chemikalien darin schädigen die Darmflora. 

Hier gehts zum zweiten Teil

 

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