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Darmgesund ins neue Jahr - so geht's ganz einfach Teil 2

 

Besser essen, langsam kauen

Der Verdauungsprozess beginnt nicht erst, wenn wir unser Essen heruntergeschluckt haben und es in die tiefer gelegenen Etagen des Körpers wandert. Es geht damit bereits im Mund los. Mit den Zähnen zerkleinern wir jeden Bissen, die Zunge durchmischt den Speisebrei und testet dabei auch, wonach er schmeckt. Der Speichel und darin enthaltene Enzyme sorgen dann dafür, dass Kohlenhydrate aus Brot, Pasta oder Kartoffeln schon im Mund aufgespalten werden. So werden sie vom Körper leichter aufgenommen. Dadurch kommt es seltener zu Verdauungsproblemen wie Sodbrennen, Blähungen oder Verstopfung. Wenn der Körper aber den Zucker nicht erst später spalten muss, weil man zum Beispiel sehr hastig isst, gelangt dieser auch schneller in die Zellen. So steigen der Blutzucker und in Folge dessen auch der Insulinspiegel auf moderate Weise. Zusätzlicher Vorteil: Jeden Bissen so richtig gut durchzukauen hat im Normalfall den großen Vorteil, dass man automatisch weniger isst. Denn im Körper stellt sich frühestens nach 15 Minuten ein Sättigungsgefühl ein. 

Deshalb: Kaue jeden Bissen länger und intensiver als sonst. Konzentriere dich darauf, wie sich der Bissen im Mund anfühlt, welche Temperatur er hat, welche Oberfläche. Wie verändert sich der Geschmack, wenn du ihn kaust?

Genügend Trinken

Ohne Wasser kann in unserem Körper viel schieflaufen. Ein Mensch kann notfalls tage- ja, sogar wochenlang ohne feste Nahrung auskommen. Ohne Wasser länger als ein paar Tage zu überleben, ist unmöglich. Wir bestehen nicht nur zu ca. 60 Prozent aus Wasser. Das Lebenselixier bringt auch Nährstoffe in die Zellen, stärkt das Immunsystem, ist Hauptbestandteil des Blutes und hilft beim Entgiften. Dabei gilt die einfache Faustregel: Täglich zwei Liter Wasser wären gut, bei Männern eher 2,5 Liter, wobei ein Drittel durch die Nahrung aufgenommen wird, sofern du ausreichend Gemüse verspeist. Treibst du Sport, solltest du aber deutlich mehr Wasser trinken. Wähle dabei am besten ein mineralstoffreiches Wasser, frei von Schadstoffen, am besten aus einer Glasflasche (Plastikflaschen enthalten Weichmacher!), etwa aus Naturschutzgebieten oder den Bergen. Leitungswasser kannst du in Deutschland, Österreich und der Schweiz in der Regel bedenkenlos trinken. Es enthält aber weniger Mineralien als Mineralwasser.

Move – lebe bewegt

Regelmäßige körperliche Aktivität, um die Stoffwechselprozesse im Darm anzuregen und auszubalancieren, ist ein viel untersuchtes Heilmittel, das jedem von uns zur Verfügung steht. Bewegung hilft nachweislich, den Insulinspiegel zu normalisieren, zu entstressen und Herz und Kreislauf zu schützen. Dazu musst du nicht unbedingt Sport treiben. Täglich zehn Minuten für einen Spaziergang kann man trotz Zeitnot und Müdigkeit vor und nach beruflichen familiären Verpflichtungen jeden Tag erübrigen. Hält man das regelmäßig ein, wirkt sich das positiv auf alle Körper- und Organfunktionen aus wie Zellerneuerung, Anregung der Hirnaktivität und Stoffwechselprozesse in der Leber und im Darm aus.  Für die Gesundheit wichtig sind im Regelmäßigkeit und Ausdauer und die kann man mit kleineren Übungseinheiten leicht entwickeln.

Carpe diem – Entspannen

Die Art und Weise, wie wir leben, ist nicht nur abhängig von äußeren Umständen. Du kannst zwar nicht alles beeinflussen, was dir passiert. Aber du kannst immer selbst entscheiden, wie du damit umgehst. Versuche einen bewussteren Umgang mit deiner Zeit zu entwickeln und zu entschleunigen, mehr Aufmerksamkeit für deinen Körper und deine Gedanken zu entwickeln, die Augen wieder für das Glück der kleinen Dinge zu öffnen und das Leben zu genießen.

Schenk dir dafür jeden Tag ein paar 30 Minuten Zeit. Hier findest du eine Übung, die ein kleiner Schritt auf einem Weg ist, der dich zu großer Veränderung führen kann. Gehen musst du ihn aber selbst.

  • Mache dir bewusst, dass alles vergänglich ist: Deine Zeit, deine Lebenszeit und das Leben der Menschen, die du liebst.
  • Nimm dir eine Sanduhr oder stelle sie dir vor. Denke daran, dass es deine Lebenszeit ist, die durch das Glas rinnt. Mehr als diese ist nicht für dich vorgesehen. Wie geht es dir, wenn du dir klarmachst, dass deine Zeit nicht unerschöpflich ist?
  • Was kommt dir spontan in den Sinn, wofür du dir mehr Zeit nehmen möchtest, mit dem Bewusstsein, dass deine Zeit begrenzt ist?
  • Und: Womit möchtest du auf keinen Fall mehr Zeit verbringen angesichts der Tatsache, dass sie so wertvoll und begrenzt ist?

 

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